Keiner kennt den Prozess besser als der Mitarbeiter

25 Nov 2011

Was erwartet man bei einem internationalen Logistikdienstleister?  Strenge Prozesse, hochflexibles Vorgehen, schnelle Taktzahlen. So weit, so gut. All das haben wir – eine Gruppe von AKADalumni-Mitgliedern – vorgefunden, als wir die LGI Logistics Group International in Regensburg besucht haben. LGI gehört zu den Top 10 der deutschen Kontraktlogistiker und dabei doch „ein bisschen anders“.

„Keiner kennt den Prozess besser als der Mitarbeiter.“ Dieser Satz von René Böhmer, Geschäftsführer LGI Südost und Regionalleiter AKADalumni, könnte eine Floskel sein, ist es aber nicht. Der Erfolg des Unternehmens hängt tatsächlich eng mit der Einbindung aller Mitarbeiter in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zusammen: Ob ein Lagermitarbeiter in Sachen Ergonomie einen Vorschlag hat oder eine Zeitarbeitskraft eine Idee einbringt für den reibungsloseren Ablauf an der Linie –  hier hört man den Mitarbeitern zu, nimmt sie als Partner ernst und setzt die guten Ideen schnell um. Das Ergebnis lässt sich in Zahlen messen: Die Verbesserung der Produktivität führt zu einem konstanten Wachstum im deutlich zweistelligen Bereich.

Naheliegend, dass es bei LGI für die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter auch ein eigenes Lernzentrum gibt. Denn: „Mit 60%ig zufriedenen Mitarbeitern können wir keine 100%ige Kundenzufriedenheit erreichen.“

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2 Kommentare »

Christoph:

Ich verstehe diesen Blogbeitrag nicht. Handelt es sich hier um Werbung für das Unternehmen LGI?

25.11.2011 | 22:31
Thomas Dressler:

@Christoph: Nein, es handelt sich nicht um eine Werbung für LGI, sondern um einen Bericht über eine Aktivität der Mitglieder von AKADalumni, die ein Unternehmen besucht haben. Ziel dieser Veranstaltungen ist, daß AKADalumni-Mitglieder und andere Interessierte bei Unternehmen mal hineinschauen dürfen, wie diese bestimmte Prozesse managen, Dinge organisieren und mit Herausforderungen umgehen – um vielleicht für das “eigene” Unternehmen etwas zu lernen.
Ich finde das doch immer wieder hilfreich, wenn man mal außerhalb seines eigenen Arbeitsumfeldes offen dafür ist/bleibt, wie man Dinge vielleicht anders handhaben kann.
Daß die Unternehmen, die solche Betriebsbesichtigungen mit einem Begleitprogramm ermöglichen, sich dabei positiv darstellen möchten und das in Berichten darüber auch so rüberkommt, finde ich da legitim. Es ist ja kein “Testbericht”. Ergo finde ich den Blogbeitrag völlig in Ordnung – auch wenn das schon SEHR positiv klingt.
Viele Grüße

23.12.2011 | 14:33
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