Ziehen Sie bald um?

27 Nov 2010

Womöglich mit Kindern? Oder haben Sie sonst ein Interesse, sich klar zu machen, welches Bundesland welche Schulformen und Schulreformen kennt, wie lange Kinder gemeinsam lernen und dann, auf welcher Grundlage, auf welche Schule sortiert werden? Eine animierte Infografik klärt auf. weiter »

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Beruf und Studium (9)

21 Nov 2010

Nun ich muss meine angefangene Serie “Beruf und Studium” endlich wieder aufnehmen – fast zu lange ist der letzte Beitrag her (erinnert sich noch einer?).

Wie den Studierende, so geht es aktuell auch mir: Doppelbelastung aus Beruf (bei mir Beratungsunternehmen) und Studium (bei mir auf der “anderen Seite”) scheint mir im November besonders “heftig”. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den Studierenden ist der November wohl ein echter “Stressmonat” ist.

Erst einmal von mir: Es kommt so einiges zusammen im November. Zum einen häufen sich die Seminare, die ich zu halten habe in diesem Monat extrem. Zusätzlich das Colloquium und eine Häufung an Assignments und Abschlussarbeiten. Und im “Beruf” geht es mir auch nicht besser: Entweder wollen die Beratungsprojekte noch besser Ende des Jahres abgeschlossen werden – oder Kunden wollen unbedingt noch in diesem Jahr mit einem Projekt beginnen (Restbudgets etc.). Stress pur – aber ich hoffe auf den Dezember und die “berufliche” Entspannung vor Weihnachten – wenn es dann mit der “privaten” Anspannung erst richtig los geht.

Aber auch bei den Studierenden scheint mir der November ein “Stressmonat” zu sein. Viele nehmen sich noch Assignments vor, die sie wohl das gesamte Jahr hatten machen wollen – und jetzt noch vor Jahreswechsel unbedingt abgeben wollen.

Leider stelle ich fest, dass dies gerade bei den Assignments nicht “qualitätsfördernt” ist – und so manches Mal zu “nicht erlaubten” Mitteln führt. Hierzu aber ein blog spezial beim nächsten Eintrag.

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Forschungsland ist abgebrannt

10 Nov 2010

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es. Allerdings in der Regel nur, wenn auch das Angebot variiert. Und was für ein gesundes Wirtschaftsleben gilt, das stimmt auch für die Wissenschaft. Staatliche und private Hochschulen, FHs und Max-Planck-Institute, unabhängige Forschungseinrichtungen und gemeinnützige Forschungsvereine – sie alle tragen zu einer Wissenschaftslandschaft bei, die gleichermaßen bunt, innovativ und  ertragreich ist.

Nun strebt die Politik seit geraumer Zeit danach, Hochschulräume zu vereinheitlichen (Stichwort “Bologna”, Stichwort “Exzellenz-Initiative”), ja, man kann durchaus den Eindruck gewinnen: zu veröden. Unser Nachbar Österreich scheint nun auf dem Weg, wissenschaftliche Vielfalt grundlos und kurzsichtig zu beschädigen, schon einen guten Schritt weiter gekommen.

So sieht der aktuelle Budgetentwurf der sozialdemokratisch geführten Regierung Faymann vor, allen wissenschaftlichen Instituten und Einrichtungen, die weder Bund noch Ländern gehören, ab 2011/12 den Geldhahn zuzudrehen.

Eine von namhaften Wissenschaftlern getragene Gegen-Initiative mit dem Namen “WISSEN SCHAFFT ÖSTERREICH” spricht zu Recht von einer “Auslöschung von geistigem Kapitel Österreichs und einer intellektuellen Infrastruktur, die über mehrere Jahrzehnte aufgebaut wurde” und bittet alle Freunde einer reichhaltigen Forschungskultur um ihre (ideelle) Unterstützung. Über 8.000 UnterzeichnerInnen sind der Aufforderung im Netz bisher gefolgt.

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Forsa-Studie zum Verbraucherwissen Jugendlicher

Nov 2010

Eine aktuelle Forsa-Umfrage hat ergeben, dass es um das Verbraucherwissen der Jugendlichen nicht zum Besten steht. So wird etwa ein Girokonto primär als Sparbuch gesehen. Fast jeder Zehnte kann mit dem Begriff Girokonto überhaupt nichts anzufangen oder glaubt, man brauche kein Girokonto. Die Initiative des Verbraucherministeriums, die Verbraucherbildung an Schulen zu integrieren und so Kompetenzen der Schüler zu stärken, ist somit überfällig. Die nicht bezifferbaren ökonomischen Schäden, die die Unkenntnis prinzipieller wirtschaftlicher Zusammenhänge für den Einzelnen mit sich bringt, betrifft letztlich auch das Gemeinwesen.  Im Übrigen ließe sich diese Initiative auch auf die gesamte Bevölkerung, auf alle Altersgruppen, ausweiten. Denn das mangelnde Wissen beschränkt sich nicht nur auf junge Menschen.

Hier noch ein Medienbericht , die Kurzfassung der Studie und die Initiative zur Verbraucherkompetenz.

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Wenn Wissenschaft krank macht

08 Nov 2010

Zu meinem letzten Blogeintrag (s.u.) erreichte mich die Frage, ob und inwiefern sich die Situation und die Probleme von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unterscheiden, die a) an einer staatlichen Hochschule oder b) nebenberuflich promovieren.

Immer wieder bekomme ich außerdem Mails mit Fragen zu anderen – problematischen – Aspekten des Studiums oder der Promotion. Das liegt wohl vor allem an einem vor vier Jahren erschienenen Artikel, in dem es um die psychischen Folgen des Promovierens und der wissenschaftlichen Selbstausbeutung geht, die an vielen Hochschulen Usus ist.

Anlässlich neuer Zahlen zu psychischen Erkrankungen an der und durch die Hochschule habe ich in einem Blogbeitrag auf www.sciencegarden.de erneut darauf verwiesen – und hiermit wiederum auf meinen Blogbeitrag. Und das tue ich nicht, um Querverlinkungen zu inflationieren, sondern weil das Thema brisant und in meinen Augen noch immer viel zu stark unterbelichtet ist.

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Wie willkommen ist der Nachwuchs?

03 Nov 2010

Das statistische Bundesamt vermeldet aktuell, dass in Deutschland jedes vierte minderjährige Kind ein Einzelkind ist. Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.

Nachwuchsprobleme verschiedenster Art – Obacht: holpriger Übergang! – gibt es auch in der Wissenschaft: zu wenige Stellen, befristete Verträge, unklare Karriereperspektiven. Die Hamburger Körber-Stiftung hat deshalb zusammen mit dem Konstanzer Wissenschaftsforum zwei Tage lang darüber debattiert, wie es während und nach der Promotion um die Förderung von Jungforscherinnnen und Jungforschern  in diesem Land bestellt ist. Meine Eindrücke von der Tagung habe ich im Online-Wissenschaftsmagazin www.sciencegarden.de zusammengefasst.

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Blog Updates

Nov 2010

Auf dem AKAD Blog beleuchten Professoren und Mitarbeiter die Themen Fernstudium und Weiterbildung von verschiedenen Blickwinkeln aus. Am Ende jeden Monats ist es Zeit für eine kleine Rück- und Vorschau.

Der Kreis der AKAD-Blogger ist größer geworden: Dr. Jörg Schweigard hat im Oktober das aktuelle Hochschulmagazin mit dem Schwerpunktthema Web 2.0 vorgestellt; und Prof. Michael Klebl hat den AKAD Blog genutzt, um sich als Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik vorzustellen.

Thematisch lag der Fokus im letzten Monat ansonsten stark auf den Themenbereichen Private vs. Staatliche  Hochschulen (Prof. Stephan Seeck, Christian Dries) sowie ökonomische und sonstige Bildung (Prof. Bernd Remmele, Christian Dries). Das Studium und Weiterbildung viele Blogger zum schreiben animiert, zeigt übrigens auch der 1. Blog Carnival “20 Jahre Weiterbildung”. Kein närrisches Treiben erwartet einen hier, sondern eine Sammlung interessanter Blog-Beiträge zum Thema Weiterbildung. Da simmer dabei…  :-)

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