Sex sells II

30 Jul 2010

Hallo, es geht endlich weiter …

Ich hatte ja mal erwähnt, dass ich Soziologe bin – das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn meinen Magister habe ich in Geschichte gemacht. Dabei ist mir auch eine Studie begegnet, von der ich immer gehofft hatte, noch mal etwas mit ihr anfangen zu können.

Das ist jetzt der Fall: Es geht um die Frage, des Zusammenhangs von aufklärerischem (im philosphischen Sinn) Denken einerseits und Sex/Pornographie andererseits. Die betreffende Studie stammt von Robert Darnton, einem renommierten Historiker der Frühen Neuzeit. Er vertritt dort die These, Sex sei gut fürs Denken (z. B. in: Lettre 54/1994). Im Rahmen einer Übersicht über die Themen und Geschichten der Literaturgattung der pornographischen Romane des vorrevolutionären Frankreichs, streicht er deren Fähigkeit heraus bestimmte Zusammenhänge durch die Folie des Sexes deutlich zu machen und damit aufklärerische Gedanken zu verbreiten.

Generell zeichnet sich diese Gattung dadurch aus, dass erotische Szenen und philosophisch-politische Erörterungen sich permanent ablösen und der Blick auf die ‘Natur’ dazu dient, die eigentliche Gleichheit der Menschen verschiedenen Standes angesichts ihrer körperlichen Ausstattung und Begierden und gleichzeitig die Korrumpiertheit der herrschenden Stände, Adel und Klerus, zu verdeutlichen. So bietet sich etwa der Cartesianismus mit seiner radikalen Trennung in zwei Seinsbereiche (res cogitans, res extensa) an, ironisch eine Verführung durch den lüsternen Pfaffen zu geistig Höherem durch eine gleichzeitige recht derbe körperliche Begegnung narrativ zu verknüpfen. In einem nächsten Schritt können dann die meist unterpriviliert geborenen ProtagonistInnen feststellen, dass sich alles auf Materie in Bewegung zurückführen lässt oder alles Wissen aus den Sinnen kommt.

So wurde die betreffende Literaturgattung damals auch konsequenterweise der übergreifenden Kategorie ‘philosophisch’ zugerechnet, da hier insgesamt Antireligiöses und Umstürzlerisches zusammengefasst wurde. Das Praktisch-Werden als Bestimmung des nur gedruckten Wissens ist dabei gerade bei den erotischen Bestandteilen offensichtlich (ist das nicht schön umständlich verschwurbelt formuliert … ich bin halt doch Soziologe).

Bildung – ein historisch späterer Begriff – hat auch eine dezidiert praktische Dimension, allerdings: ist Bildung heute noch sexy? Die gängigen Sprüche dazu klingen anders. Dazu kann ich aber nur sagen, schauen Sie sich die Professoren (leider keine Professorin, aber wenn …) und MitarbeiterInnen der WHL an. Und zwar live, denn die Fotos auf der Webseite sind natürlich alle entschärft. Sie sind herzlich eingeladen.

To be continued …

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Blog Updates

Jul 2010

Auf dem AKAD Blog beleuchten Professoren und Mitarbeiter die Themen Fernstudium und Weiterbildung von verschiedenen Blickwinkeln aus. Am Ende jeden Monats möchte ich mich einklinken, um eine kleine Rück- und Vorschau rund um den Blog zu wagen.

Thematisch stand Folgendes im Vordergrund:

  1. Die neuen Studiengänge “Mechatronik” und “Wirtschaftsingenieurswesen” sind erfolgreich gestartet. Frau Dr. Schwinghammer hat sich als neue Rektorin auf dem Blog vorgestellt und aktuelles zu diesen Studiengängen berichtet.
  2. Beruf und Studium: Prof. Seeck hat mit seiner Blog-Reihe “Beruf und Studium” die Schwierigkeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Fernstudium behandelt. Das Thema ist hochaktuell wie auch eine lebhafte Forumsdiskussion auf Fernstudium-Infos.de zeigt.
  3. Prof. Remmele hat sich dem Thema Blog an und für sich angenommen und beweist “Sex sells”. An dieser Stelle danke ich übrigens für die Wortkreation “Splog” (kannte ich noch nicht).
  4. Herr Düdder hat das AKAD Kolleg vorgestellt und sich dem Thema “Wandel als Chance” angenommen. Hierzu möchte er in den kommenden Monaten mehr bloggen.

Gefreut hat mich die allgemein postive Resonanz auf den Relaunch unseres Blogs sowie die Zugriffszahlen: Über 1.900 Zugriffe hat der Blog im Monat Juli erhalten.

In den nächsten Wochen und Monaten wird sich unsere Bloggergemeinschaft sicherlich erweitern. So wird beispielsweise AKADalumni das Blog mit Beiträgen aus der Alumni-Szene bereichern.

Hinweisen möchte ich zuguter Letzt auf die Veranstaltung „Master Finance and Banking“, zu der Sie WHL und Akadalumni in die Alte Börse nach Frankfurt einladen. Hier stellt Prof. Dr. Stephan Schöning neuste Erkenntnisse aus dem Bereich der technische Wertpapieranalyse vor. Bei einem anschließenden Get-together mit Erfrischungen und Snacks haben Sie die Möglichkeit mit Studierenden und Alumni ins Gespräch zu kommen und Ihr Netzwerk zu erweitern.

Bisschen Reallife-Networking ist ja auch ganz nett oder? In diesem Sinne bis zum nächsten Mal!

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Beruf und Studium (4)

29 Jul 2010

Weiter geht es mit dem Thema Flexibilität.

Will man Beruf und Studium unter einen Hut bekommen, ist Flexibilität nicht einfach nur hilfreich – sie ist zwingend gefordert. In meinem Beruf als Berater kann ich meist nicht über 2-3 Wochen hinaus planen und zusätzlich kommen kurzfristig Termine für die kommenden Tage hinzu. Dabei ist es als Berater nicht zu vermeiden, dass die Termine  mit Reisen verbunden sind, die den gesamten Tag (und teilweise auch noch etwas mehr) füllen.

Meine Studientätigkeit bei der AKAD gibt mir aber die Möglichkeit, flexibil darauf zu reagieren: Zum einen gibt es natürlich Fixtermine (Seminare, Colloquien), aber diese stehen sehr langfristig fest und sind häufig an Samstagen und daher nicht störend für meine berufliche Arbeitsplanung (Berater arbeiten natürlich auch am Wochenende – man muss ja seinen Ruf verteidigen ;-) , aber Termine finden am Wochenende selten statt).

Weitere Aufgaben (Abstimmung im Professorenteam, Sprechstunden mit Studierenden, Verwaltungskram etc.) erfordern zwar Anwesenheit in Leipzig, sind aber flexibel zu legen, so dass bei dringenden Beraterterminen eine kurzfristige Verlegung keine Schwierigkeiten macht. In glücklichen Momenten kann ich sogar einen auswärtigen Beratertermin (Stuttgart) mit einem AKAD-Termin verbinden.

Wie flexibel reagieren Sie bei einer Kollision zwischen kurzfristigen Arbeitsterminen und Ihrer AKAD-Planung? Bietet Ihnen die AKAD genügend flexible Termine?

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Holzauge

23 Jul 2010

Liebe LeserInnen,

wer jetzt erwartet hat, dass es gleich mit ‘Sex sells II’ weitergeht, versteht nicht viel von Spannungsbögen. Der Titel und meine ‘Drohung‘ ihn weiterhin mit Inhalt zu füllen scheinen jedenfalls, wenn man auf die aufmunternden (wohl meist männlichen!?) Reaktionen blickt, gewirkt zu haben. Aber keine Sorge da kommt schon noch was.

Viel interessanter fand ich diese Woche eine Bekanntmachung des BMBF zu einer Bund-Länder-Vereinbarung über den künftigen Aufbau eines Förderprogrammes zum “Auf- und Ausbau von Studiengängen, Studienmodulen und Zertifikatsangeboten im Rahmen des lebenslangen wissenschaftlichen Lernens”.

Da hierbei insbesondere auch berufsbegleitende Studienangebote gefördert werden sollen, ist die Frage, wie dies Programm dann konkret ausgestaltet wird, für die AKAD/WHL und andere private Hochschulen von größtem Interesse. Denn bei den berufsbegleitenden Angeboten liegt einer der wesentlichen Wettbewerbsvorteile.  Da hier von 2010 bis 2018 immerhin 250 Mio. Euro verausgabt werden sollen, stellt sich die Frage nach möglichen Marktverzerrungen zu Ungunsten des privaten Hochschulsektors (der ja in letzter Zeit deutlich gewachsen ist, und vielleicht die eine oder andere Begehrlichkeit geweckt hat) bzw. möglichen positiven Markterweiterungen – je nach dem wie der Zugang zu den Fördermitteln (formal und informell durch die Auswahl der Gutachter) geregelt wird.

In der Bekanntmachung heißt es nämlich etwas dunkel:

“Antragsteller und Empfänger der Fördermittel sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, jeweils vertreten durch ihre Leitung. Der Schwerpunkt der Förderung liegt bei den staatlichen Hochschulen.”

… sei wachsam!

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Beruf und Studium (3)

20 Jul 2010

Wie angekündigt bin ich direkt aus dem Kurzurlaub zum Bloggen zurückgekehrt. Erste versprochene Rückmeldung: Wie sieht es mit der Erholung aus? Immerhin gab es nur eine “berufliche” Sache (eine Terminvereinbarung), die ich aus dem Urlaub erledigen musste und nur einen Stau (dafür sehr heftigen: 1h für 10km=Joggingtempo!), den ich ertragen musste. So konnte ich die paar Tage in Bayern gut genießen.

Aber jetzt zum “eigentlichen Versprechen”, der Schilderung, wie ich meinen Beruf (Unternehmensberater) mit meiner Lehrtätigkeit bei der AKAD verbinde. Heute am Beispiel Assignment. Jeder AKAD-Studierender hat eine ganze Reihe von Assignments (Hausarbeiten) im Laufe seines Studiums zu erstellen. Ich habe eine große Menge an Assignments zu korrigieren (für die Insider: BWL33, LOG04, LOG11, BWL09). Sicherlich benötigt man für eine Korrektur nicht solange wie für die Erstellung eines Assignments, aber dafür sind es bei mir 2-3 Assignments jede Woche!

Auf der einen Seite macht sich hierbei bei mir der Vorteil des Fernstudiums bemerkbar: Auch ich kann die Assignments zu jeder beliebigen Zeit lesen und bewerten, so wie Sie sie zu jeder Zeit erstellen können. Damit ist dieser Teil meiner Lehrtätigkeit mit meinem “Beruf” als Unternehmensberater gut vereinbar. Nur wenn meine Arbeit als Berater gerade Überhand nimmt (kennen Sie sicherlich auch), dann fällt solch eine Aufgabe, die sich “leicht” verschieben lässt, öfter einmal “hinten ´runter”. Wie kann man darauf reagieren?

Mein Rezept: Ich blocke (nicht blogge ;-) ) mir einen Abend, an dem ich dann einen evtl. sich angehäuften Berg an Assignments korrigiere – und dies solange, bis er abgebaut ist, zur Not auch bis in die Nacht hinein. Das kann zwar sehr anstrengend werden, aber nach dieser Arbeit fühle ich ein “erhebendes” Gefühl, mal wieder etwas geschafft zu haben, was ich mir fest vorgenommen habe.

Wie gehen Sie mit dem Druck eines abzugebenden Assignments bei gleichzeitigem Arbeitsstress im Beruf um?

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Sex sells I

16 Jul 2010

Liebe Blog-LeserInnen, 

jetzt habe ich mir die ganze Woche überlegt, was ich heute schreibe und wollte damit beginnen, dass sich bisher kaum Kommentare auf unserem Blog finden. Aber als ich mich heute Morgen eingeloggt habe, finde ich als erstes einen Kommentar zu meinem letzten Beitrag. Ich bin sehr stolz, was ich schreiben wollte, war nämlich ungefähr das:

Bloggen ist zwar eine asymmetrische Kommunikationsform: der Blogger oder die Bloggerin gibt das Thema vor. Es sollte aber eigentlich keine einseitige Kommunikation sein: die Leser und Leserinnen sollten ihre Kommentare zu dem Thema abgeben.

Folgt man einer Analyse von Rolf Schulmeister, einem der führenden deutschen Forscher zu E-Learning und lehr/lern-relevantem Verhalten im Internet, dann ist das mit dem Kommentieren in Blogs zwar eine schöne Sache aber allzu viel sollte man davon nicht erwarten. Der Text, in dem er drei Studien (davon eine eigene) zusammenträgt, sei hiermit empfohlen.

Schulmeister zitiert dabei auch einleitend Susanne Krauss mit folgender wichtiger Aussage:

„Die Kommentarfunktion ist Kernbestandteil fast jeden Blogs […] Das Ausbleiben von Kommentaren wird vice versa zur Bedrohung für ein Blog-Netzwerk. Es kann auf kleinen, privaten Seiten dazu führen, dass Leser und Autor des Blogs den Eindruck gewinnen, die Einträge würden generell nicht gelesen […]. Beim Autor kann dies zu einer subjektiv erlebten sozialen Deprivation führen, was wohl in vielen Fällen der Auslöser dafür sein dürfte, dass das Bloggen nach einiger Zeit wieder eingestellt wird.“ (Krauss, Susanne (2008). Weblogs als soziale Netzwerke. In: Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web Köln.)

Ich fände es schön, wenn dies für meine Person vermieden werden könnte. Dabei liegt geringe Interaktion sicher nicht nur daran, dass man – wie ein Kollege, der sich anonym über zu aufwändige Formulierungen meinerseits mokieren wollte – den Kommentarbutton nicht findet (ist unten, sieht ein bisschen aus wie eine Sprechblase).

Vermutlich lesen den Blog einfach zu wenige, daher bleibt nur den heutigen Titel in Zukunft mit Inhalten zu füllen.

To be continued …

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Beruf und Studium (2)

13 Jul 2010

Hallo Blogger,

aus aktuellen Anlass – ich habe es geschafft die richtige Fotodatei von meinem einen Arbeitsrechner (ZLU) rechtzeitig auf meinen anderen Arbeitsrechner (AKAD) umzuleiten, sehen Sie anbei nun ein etwas größeres Foto von mir.

Und einen weiteren aktuellen Termin nehme ich zum Anlass für meine heutige Folge aus “Beruf und Studium”: Das Thema Urlaub! Denn wenn man zwei Dinge gleichzeitig macht, fällt es einem schon schwerer, eine Auszeit in Form eines Urlaubs zu nehmen. Wie habe ich dies Problem gelöst? Ich portioniere meinen Urlaub halt in so kleine Stücke, dass er fast nicht mehr auffällt. Ab morgen werde ich z.B. für 6 Tage unterwegs sein mit meiner Familie, aber am kommenden Dienstag bereits wieder aktiv. Damit geht mir fast nichts verloren – selbst beim bloggen muss ich keinen “Termin” versäumen. Funktionieren tut dies natürlich nur, weil meine ganze Familie seit jeher eher auf Kurzurlaube eingestellt ist – und sich somit auch ein Erholungseffekt trotz der Kürze der Urlaubszeit einstellt. Mir ist schon bewusst, dass meine Lösung sicherlich nicht so einfach auf jedem übertragbar ist.

Aber eine Erholung gönne ich mir dann doch: Wenn der Urlaub auch wieder einmal nur kurz ist – der Computer bleibt zu Hause :-) !!! (Aber auf das Mobiltelefon verzichte ich dann doch nicht :-( .)

Wie erholt ich zurückkomme, berichte ich in der nächsten Folge.

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Die ersten Anmeldungen liegen vor: Mechtronik und Wirtschaftsingenieurswesen

10 Jul 2010

Liebe Blog Leser,

Stand heute (10. Juli 2010) haben wir über 10 Anmeldungen für die neuen Studiengänge “Mechatronik” und “Wirtschaftsingenieurswesen” und das seit 1 Juli – ein wie ich finde gutes Ergebnis. Was mich persönlich überrascht hat, Mechatronik hat derzeit doppelt so viele Anmeldungen wie der Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen. Dabei spricht der “Wirtschaftsingenieur” doch eine deutlich breitere Zielgruppe an. Vielleicht auch Sie?

Hiermit empfehle ich Ihnen: Besuchen Sie unsere Info-Termine zu den Technischen Studiengängen

1. Samstag, 17. Juli  Start um 11 Uhr
2. Samstag 25. September Start um 11 Uhr

Einer unserer Technik Professoren wird Rede und Antwort stehen. Es lohnt sich.

Herzliche Grüße

Dr. Eva Schwinghammer
Rektorin AKAD Hochschule Stuttgart

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Der Blick hinein

09 Jul 2010

Wie letzte Woche versprochen hier der Blick in mein Büro.

Ich möchte auch den – nun etwas schiefen – Spaziergang durch den Metaphernwald fortsetzen und Sie noch ausgehend von diesem Blick nach innen darüber aufklären, woher die Perspektive kommt, mit der ich hier weiter bloggen möchte.

So ist meine Perspektive letztlich davon geprägt, dass ich gelerneter Soziologe bin. Dieser Spezies haftet (leider) ein Hang zur (Selbst)Reflexion sozialer Praktiken an. Was liegt also näher als ein Kommentar zu Corporate Blogs.

An einer ‘Wirtschaftshochschule’ drängt sich geradezu die Frage auf, ob Cooperate Blogs (und damit verbundene Social-Media-Strategien) diesen Bereich vermeintlich oder wirklich überschäumender offener Kommunikation kommerzialisieren und diese Sphäre damit wieder Interessen auszusetzen, die ihr den demokratischen bzw. anarchischen Charme rauben.
Ist das nur Splog (hier gleich mal ein Link auf die WHL-Webseite, damit sie in Suchmaschinen besser gelistet wird).
der um das knappe Gut Aufmerksamkeit kämpft?
Die Kommerzialisierung der Blogosphäre durch Werbung oder durch Corporate Blogging, wie es jetzt hier stattfindet, scheint aber nicht von Vornherein nur negativ – auch der Erfolg von OpenSourceSoftware wurde ja von der Kommerzialisierung bestimmter Teilbereiche erst vorangetrieben.
Die kommerziellen Strukturen des Internet sind etwa auch ein Schutz für die dort der Zensur ausweichende Öffentlichkeit: wie will man attraktive Arbeitsplätze in der IT-Industrie und anderen Wissensindustrien vermehren, wenn man die Zugänge zum Internet kappt (vgl. taz).

Die Fragestellung kommt sicher wieder …

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Beruf und Studium (1)

07 Jul 2010

Jeder AKAD-Student(in) verbindet Beruf und Studium. Aber auch bei mir als Professor ist dies der Fall. In einer Serie will ich meinen Umgang mit dieser Herausforderung darstellen.

Wie einige andere Professoren bei der AKAD auch bin ich nicht fulltime bei der AKAD angestellt. Allerdings bin ich einer der wenigen, die neben der AKAD einen zweiten “echten” Arbeitgeber haben: Ich bin “Angestellter” bei der Unternehmensberatung ZLU, einer mittelständischen Beratung mit ca. 30 Mitarbeitern.

Mit der ZLU bin ich bereits seit 15 Jahren verbunden, so dass die Aufnahme einer Professur bei gleichzeitiger Weiterarbeit in der ZLU beiden Seiten (Arbeitgeber und mir) gut machbar erschien – und in den ersten 1,5 Jahren hat sich dies auch bewahrheitet.

Damit stehe ich aber vor einer ähnlichen Herausforderung wie alle Studierenden der AKAD: Beruf und Studium miteinander arrangieren zu müssen – oder dürfen ;-) .

Wie ich dies mache, welche Schwierigkeiten es manches Mal gibt, aber auch welche Vorteile ich für AKAD und ZLU daraus ziehen kann, werde ich in meiner Serie anhand aktuelle Begebenheiten darstellen.

Ich freue mich auf Feedback!

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